Sieben Irrtümer bei der Kfz-Versicherung

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Wer sich einen guten Anbieter bei der Kfz-Versicherung aussucht – der kann sehr viel Geld sparen! Doch im Versicherungsdschungel wird einiges falsch interpretiert. Wir zeigen euch sieben Irrtümer, damit ihr einiges an Geld sparen könnt. 

1. Der günstige Tarif ist immer der Beste!

Dies ist falsch! Am besten sollte man sich nicht die Kosten bei einer Versicherung anschauen sondern die Leistung. Denn sonst kann es richtig Teuer werden. Das Beste Beispiel sind immer Wildunfälle – bei leistungsschwachen Kasko-Versicherungen gelten nur die Unfälle mit Haarwild (Hirsche, Rehe, Wildschweine,…) Unfälle mit Pferden oder z.B mit Schafen werden nicht abgedeckt. Gute Versicherungen decken z.B Unfälle mit allen Tierarten ab. Also Augen auf bei den Leistungen!

2. Die Kosten hängen vor allem vom Fahrzeug und vom Schadenfreiheitsrabatt ab!

Dies stimmt so auch nicht! Neben der sogenannten Typklassen-Einstufung des Autos und dem Schadenfreiheitsrabatt des Fahrers wirken sich unter anderem auch die jährliche Fahrleistung, mögliche Berufsrabatte, eine eventuelle Werkstattbindung und der Wohnort. Es gibt rund 50 Kriterien die von den Versicherungen zur Bemessung der Beitragshöhe herangezogen werden. Wie hoch die Versicherung wirklich ist und welcher Anbieter am besten passt, beantwortet ein Vergleichsrechner.

3. Die Zahlweise hat keine Auswirkungen auf die Kosten

Viele Versicherungsnehmer sind der Meinung, egal ob man jährlich, monatlich oder Quartalsweise zahlt – dies keine Auswirkungen auf die Kosten hat. Dies stimmt so leider nicht. Das Gegenteil ist nämlich der Fall. Die Zahlweise ist ein wichtiger Faktor für die Beitragshöhe. Wer jährlich die Versicherung bezahlt kommt günstiger weg als einer, der die Versicherung vierteljährlich bezahlt.

4. Ist der Beitrag niedriger als im Vorjahr, besteht nie ein Sonderkündigungsrecht!

Stimmt so nicht! Beitragserhöhungen sind meistens auf den ersten Blick gar nicht so einfach zu erkennen. Wer eine verdeckte Beitragserhöhung nicht sofort bemerkt, der denkt auch erst gar nicht dran, dass er den Vertrag kündigen kann – in sehr vielen Fällen sogar noch nach dem 30. November! Denn bei einer Beitragserhöhung besteht ein Sonderkündigungsrecht. Der Versicherte kann nach der Benachrichtigung binnen 4 Wochen kündigen.

5. Eine Garage senkt die Kosten der Versicherung!

Der Abstellort fällt in Bezug auf die Beiträge inzwischen nicht mehr so krass auf wie es vielleicht damals der Fall war. Ob sich eine Anmietung der Garage wirklich lohnt – sollte am besten schon vorher genau kalkuliert werden.

6. Weitere Fahrer des Autos müssen nicht angegeben werden!

Da ist Vorsicht geboten! Zwar wird der Versicherungsschutz nicht berührt wenn z.B das Auto ausgeliehen wird und der jeweilige Fahrer dann einen Unfall verursacht. Doch es kann tatsächlich passieren, dass die Versicherung nachträglich Beiträge für den Fahrer verlangt! Eine Vertragsstrafe in Höhe eines Jahresbeitrages kann fällig werden!

7. Ein günstiger Anbieter hat für jeden Autofahrer einen günstigen Tarif!

Dies ist falsch! Wer denkt, eine günstige Kfz-Versicherung schon zu haben, empfiehlt sie gerne anderen potentiellen Versicherern weiter. Doch dies macht in vielen Fällen wenig Sinn – da der beste Freund, die Freundin,… vielleicht ganz andere Ansprüche hat oder andere Leistungen möchte als man selber. Deswegen ist es hier wichtig, dass man Tipps gerne annehmen kann und sich lieber informieren sollte ob die jeweilige Versicherung auch wirklich zu einem selber passt!

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