Stromanbieter wechseln: Leider leichter gesagt als getan!

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Mit dem Wechsel des Stromanbieters lässt sich einiges an Geld sparen – der Wechsel ist allerdings meistens leichter gesagt als getan. In diesem Artikel gebe ich dir wertvolle Tipps um mit dem Stromanbieter Wechsel Geld einzusparen!

Studiere deine Jahresabrechnung!

Es ist nervig aber hilfreich! Hierzu genügt eine kleine Recherche. Auf der Jahresabrechnung findest Du nicht nur deinen Verbrauch, sondern auch deine Zählernummer die Du für deinen Wechsel brauchst.

Hast Du noch nie den Anbieter oder Tarif gewechselt? Dann kannst Du binnen 14 Tagen deinen Strom oder Gasanbieter mit einer Frist von 14 Tagen kündigen. Falls Du schonmal gewechselt hast, solltest Du dir die AGB’s anschauen.

Nach einer Preiserhöhung hast Du ein Sonderkündigungsrecht

Bei einer Preiserhöhung gibt es ein Sonderkündigungsrecht. In den AGB steht, welche Frist hier einzuhalten ist. Das gilt auch für diejenigen, die den Vertrag schon einmal gewechselt haben!

Es gibt Sonderverträge mit einer Mindestvertragslaufzeit von einem Jahr. Bist Du noch länger als drei Monate an einem Vertrag gebunden, solltest Du deine Suche verschieben. Denn die Angebote am Markt verändern sich schnell!

Einen Überblick bieten Vergleichsportale

Die Suche gestaltet sich einfach, wenn man Vergleichsportale benutzt. Verbraucher müssen Online den Verbrauch und die Postleitzahl eingeben und sie bekommen eine Liste mit den möglichen Preisen sowie Anbietern.

Hier ist aber Achtung geboten: Solche Portale suchen nicht ganz objektiv! Die Voreinstellung sollten bei den Portalen angepasst werden – denn die Voreinstellungen sind nicht Verbraucherfreundlich. Der Bonus darf nicht mit eingerechnet werden – denn dieser verzerrt die Kosten der Energiepreise, die bei den Bonustarifen in der Regel überdurchschnittlich teuer sind.

Ich rate dir außerdem, eine Vertragslaufzeit von einem Jahr einzugeben um nämlich flexibel zu bleiben. Danach empfehle ich dir eine automatische Vertragsverlängerung von einem Monat. Die Preisgarantie bei Strom sollte mindestens 12 Monate sein. Bei Gas ist aktuell keine Preisgarantie nötig.

Filtere die Werbeanzeigen aus deiner Liste

Hast Du alle Voreinstellungen angepasst, bekommst Du trotzdem weiterhin Werbeanzeigen. Wichtig ist es, sich alles ganz genau durchzulesen und sich nicht nur am Preis zu orientieren. Lese am besten Bewertungen im Internet dir durch. Durch die Bewertungen im Internet kannst Du sehen, wo der Bonus wirklich dir ein Ersparnis bringt und wo der Bonus nur ein Lockstoff ist. Denn nicht selten ist der Vertrag später ab dem zweiten Jahr deutlich teurer.

Der neue Anbieter übernimmt die Kündigung

Hast Du einen neuen Anbieter gefunden, dann kannst Du diesen mit der Kündigung zu beauftragen. Selbst kündigen solltest Du, wenn Du aufgrund der Preiserhöhung dein Sonderkündigungsrecht wahrnehmen möchtest oder wenn dein Vertrag bald automatisch verlängert wird.

Wechseldienste nehmen die Arbeit ab

Möchtest Du dich mit dem Wechsel nicht selber beschäftigen, dann gibt es Agenturen die das ganze für dich übernehmen würden. Die Verbraucher bekommen einmal im Jahr Vorschläge von preiswerten Anbietern. Abhängig vom Wechselservice musst Du dem Wechsel aktiv zustimmen oder es läuft automatisch weiter. Hier gibt es aber eine Widerspruchsmöglichkeit.

Stiftung Warentest hat solche Wechselanbieter getestet und meint, dass alle funktioniert haben und ein Ersparnis erbracht haben. Wechselanbieter finanzieren sich so, dass sie pro Wechsel in der Regel 20 bis 30 Prozent der Ersparnisse für sich behalten. Kostenlose Anbieter gibt es auch – hier übernimmt der neue Versorger die Provision.

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