Riester-Rente: Spätestens jetzt sollte man anfangen

Wieso private Altersvorsorge in Form vom Riestern sich ab 2018 noch mehr lohnt

 

Als Antwort auf das sinkende Rentenniveau gibt es sie nun gut 15 Jahre: Die private Altersvorsorge in Form der Riester-Rente. Für immer mehr Personen wird das Riestern wichtig, um Rentenlücken zu schließen und sich vor Altersarmut zu schützen. Doch längst nicht alle nehmen diese Möglichkeit wahr.

Dies könnte sich nun ändern. Denn ab diesem Jahr gibt es einige Änderungen bezüglich der Riester-Rente, die das Ganze noch attraktiver machen.

 

Grundzulage & Anrechnung

Mit dem neuen Beitragsjahr steigt die allgemeine Grundzulage von 154 auf 175 €.  Zusätzlich fallen bei betrieblichen Riester-Renten nun in der Auszahlungsphase keine Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge mehr an. Außerdem: Für Rentner mit einer sehr geringen gesetzlichen Rente, welche nur eine sogenannte Grundsicherung erhalten, verändert sich die Anrechnung der Riester-Rente bezüglich des Einkommens.

Bisher wurde die Riester-Rente komplett als Einkommen gerechnet und wirkte sich so sehr negativ auf den Anspruch auf Grundsicherung aus. Nun gibt es einen monatlichen Freibetrag in Höhe von 100 €. Und nicht nur das: alles was über dem Freibetrag liegt wird lediglich nur noch zu 30 % berücksichtigt. Dies gilt bis zu maximal 208 € monatlich.

 

Kleinbetragsrente

Wer eine Riester-Rente abgeschlossen hat, kann sich entscheiden, ob er 30 % des Gesamtkapitals als Einmalzahlung erhalten möchte. Kleinbetragsrentner, also bei einer Rente von bis zu 30 € monatlich, können sich sogar den gesamten Betrag einmalig auszahlen lassen.  Diese Einmalzahlung wären in diesem Fall direkt im Auszahlungsjahr voll zu versteuern. Doch ab diesem Jahr werden Kleinbetragsrenten zumindest steuerbegünstigt behandelt.

 

Was das für Sie heißt

Riester-Rente lohnt sich. Sogar bei Geringverdienern. Und das mehr denn je. Wie Sie mit dem Riestern anfangen können, erfahren Sie am besten bei Ihrem Haushaltsberater.

Post Author: Paul Möller

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