Handy-Tarifwechsel: Verbraucherschützer warnen vor Fehlern, die teuer werden können

Jeder dritte Handyvertrag läuft länger als drei Jahre. Die Kunden zahlen häufig zu viel. Doch Experten haben Tricks auf Lager.

Wer kennt das nicht: Die Zeit vergeht zu schnell. Man erinnert sich nicht mehr, wann man den Handyvertrag abgeschlossen hat oder wann die Kündigungsfrist abläuft. Und so läuft der Vertrag munter weiter. Bei den meisten Verträgen fallen aber die Erlasse nach den ersten 12 oder 24 Monaten weg. Und der Kunde bleibt auf höheren laufenden Kosten für einen längeren Zeitraum sitzen.

So geht es scheinbar vielen. Laut einer Untersuchung von „Finanztip.de“, dem größten gemeinnützigen Finanzratgeber Deutschlands, läuft einer von drei Mobilfunkverträgen bereits länger als drei Jahre. Von den Verbraucherschützern gibt es daher eine klare Empfehlung: Wer nicht zu viel Geld für zu wenig Leistung zahlen möchte, sollte spätesten alle zwei Jahre den Tarif wechseln. Leider gibt es auf dem Weg zum neuen Tarif einige Probleme, die auf den Kunden zu kommen können.

Was man zu erwarten hat und wie man am besten zum günstigsten Vertrag kommt, erfahren Sie jetzt:

Auf Vertragslaufzeiten achten

Innerhalb der Vertragslaufzeit ist die Kündigung und somit der Wechsel zu einem anderen Anbieter in der Regel ausgeschlossen – außer man möchte für zwei Verträge gleichzeitig zahlen. Das einzige was einem innerhalb der Laufzeit übrig bleibt, wäre einen Tarifwechsel beim selben Anbieter vorzunehmen. Dafür nehmen die Anbieter aber extra Gebühren, die einen solchen Wechsel unrentabel machen. Umso wichtiger also, ein Auge auf seine Vertragslaufzeit(en) zu haben.

Auf die Kündigungsfrist achten

Die genaue Vertragslaufzeit zu kennen ist natürlich nur die halbe Miete. Zusätzlich muss man natürlich die Kündigungsfrist kennen. Diese beträgt in der Regel drei Monate bei einem Vertrag mit 12- oder 24-monatiger Laufzeit.

Als Beispiel: Hat man am 01.03.2016 einen Vertrag mit einer Laufzeit von 24 Monaten abgeschlossen, muss die Kündigung bis zum 30.11.2017 eingehen, wenn man zum 01.03.2018 vertragsfrei sein möchte. Beim Kündigen sollte man beachten, dass auch alle Zusatzoptionen gekündigt werden.

Sich nicht im Shop etwas andrehen lassen

Ein Verkäufer sollte einen Interessenten von seinem Produkt überzeugen und nicht dazu überreden. Ein auf den ersten Blick kleiner, aber sehr wichtiger Unterschied. Dies ist aber nur in den seltensten Fällen so, wenn man in einen sogenannten „Shop“ geht. Darauf lässt zumindest eine Stichprobe schließen, welche durch die Stiftung Warentest durchgeführt wurde: In keinen der getesteten Läden, unabhängig vom Anbieter, kam es zu einer guten Beratung.

Da wendet man sich besser an seinen Haushaltsberater des Vertrauens. Dieser bietet anbieterunabhängige Beratung und hat auch kein Problem damit, dem Kunden die notwendige Bedenkzeit zu geben.

Den richtigen Tarif unter vielen finden

Haushaltsberater sind darüber hinaus auch eine gute Lösung für eines der größten Probleme beim Tarifwechsel: In dem großen Meer aus Anbietern und Tarifen, den zu finden, der die meiste Leistung für das wenigste Geld bietet. Während den meisten Anbietern die Treue der Kunden weniger wert ist, als Neukunden zu gewinnen, sieht es in der Branche der Haushaltsberatung anders aus. Treue Kunden sind die oberste Priorität für die im Feld Tätigen und dementsprechend ist eine gute Beratung Pflicht. Dementsprechend kann man sich bei einer Haushaltsberatung darauf verlassen, den passenden Handytarif zu finden. Auch sonst entfallen dann die meisten der Tücken, die einem bei einem Tarifwechsel begegnen können. Ein guter Haushaltsberater achtet auf die Vertragslaufzeiten und Kündigungsfristen.

Die Tatsache, dass man dabei einfach seine restlichen Haushaltsverträge ebenfalls optimieren lassen kann, kommt dem Kunden selbstverständlich auch gelegen.

Post Author: Paul Möller

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