Heizkosten sparen

Wir zeigen dir wie du ganz einfach Heizkosten sparen kannst

Ungefähr drei Viertel der gesamten Energiekosten im Haushalt machen die Heizkosten aus. Mit den nun folgenden Tricks kannst du deinen Verbrauch senken und Geld sparen.


Tipp 1: Programmierbare Thermostate verwenden

Schonmal davon gehört? Besonders lohnt sich der Wechsel bei sehr alten Thermostaten, denn diese regeln die Temperatur oft nicht mehr zuverlässig. Der Vorteil von elektrischen Thermostaten ist, dass du zwei Temperaturen eingeben kannst: ein hohe für Zeiten, wenn du in der Wohnung bist (Heizphase) und eine niedrige für die Zeiten wenn du unterwegs bist oder schläfst. Du kannst die Thermostate auch ohne Handwerker, ganz leicht selbst auswechseln.
Am besten stellst du das Thermostat im Wohnzimmer so ein, dass es etwa eine Stunde bevor du Zuhause ankommst die Temperatur hoch regelt. Wenn du zum Beispiel um 23 Uhr schlafen gehst, kannst du die Heizphase schon um 22:30 Uhr beenden, weil die Heizung noch nachwärmt.
Wenn du in einer Mitwohnung wohnst, solltest du die alten Thermostate dennoch aufbewahren. Die kannst du beim Auszug wieder anbringen und in der nächsten Wohnung die digitalen Thermostate weiterverwenden.


Tipp 2: Passende Temperatur wählen

Eine um ein Grad gesenkte Raumtemperatur spart 6 Prozent Heizkosten. Also wärme deine Wohnräume also nicht zu stark auf.

Von uns empfohlene Temperaturen der Heizphasen:
Wohnzimmer: 20-21 Grad
Schlafzimmer: 17 Grad
Küche: 19 Grad
Bad: 21-22 Grad
Wenn du schläfst oder unterwegs bist, reichen jeweils 16 Grad.

Falls du noch keine elektronischen Thermostate besitzt, stell den Regler nicht höher ein als Stufe 3. Bei Abwesenheit oder in der Nacht drehe ihn herunter auf Stufe 1 bis 2.

Tipp 3: Richtig lüften

Durch andauernd an gekippte Fenster im Winter, verschwenden Sie Geld! Öffne lieber mehrmals am Tag die Fenster für einige Minuten komplett. Bei herkömmliche Thermostaten, diese vorher auf 0 stellen, denn sonst öffnet sich das Ventil wegen der kalten Zugluft voll. Bei vielen elektronischen Thermostaten sollen laut Herstellerangaben diese erkennen, wenn das Fenster offen steht und das Ventil sollte sich dann automatisch zudrehen.

Tipp 4: Heizung nicht zustellen oder verhängen

Vor der Heizung sollten keine Möbel stehen und keine schweren Gardinen hängen. Hinter solchen Barrieren staut sich nämlich die Hitze und die Folge ist, dass sich die Heizung abschaltet, obwohl der Raum noch nicht warm ist.

Tipp 5: Heizung entlüften

Wenn der Heizkörper gluckert oder sich oben stets kühler als unten anfühlt, muss dieser entlüftet werden. Dafür gibt es einen kleinen Schlüssel(im Baumarkt erhältlich) oder eine feine Zange. Vorher muss das Thermostat vollständig aufgedreht werden. Dann unbedingt einen kleinen Behälter unter das Entlüftungsventil halten. Dieses befindet sich an der dem Thermostat gegenüberliegenden, anderen schmalen Seite des Heizkörpers. Ventil langsam aufdrehen. Zunächst entweicht Luft, danach läuft Wasser aus dem Ventil. Das ist normal. Das Ventil vorsichtig wieder zudrehen, sobald Wasser herauskommt.

Tipp 6: Eventuell Dämmmatten anbringen und Heizungsrohre isolieren

Wenn Heizkörper in einer Nische stehen, geht viel Wärme über die Außenwand verloren. In dem Fall kannst du eine Dämmmatte hinter der Heizung anbringen. Diese reflektiert die Wärme in den Raum.
Die Rohre für Heizung und Warmwasserrohre sind in vielen Heizungskellern gar nicht oder schlecht gedämmt. Jeder nicht isolierte Meter Rohr kostet jährlich zwischen 15 und 26 Euro, weil die Wärme auf dem Weg in die Wohnung verloren geht. Die Isolation dagegen ist kostengünstig und auch für ungeübte Heimwerker einfach anzubringen. Am meisten kannst du Strom sparen, wenn du die Heizungsrohre, die hinter Ihrem Kühlschrank verlaufen isolierst.

Tipp 7: Fenster abdichten und Rollläden schließen

Im Falle das es durch geschlossene Fenster zieht, lassen sich vorhandene Spalten mit Dichtbändern aus Gummi oder Schaumstoff abdichten. Diese Dichtungen sind als Meterware im Baumarkt zu erhalten. Zudem gibt es Kunststofffolien, die du innen auf den Fensterrahmen aufkleben kannst. Dadurch bildet sich ein Luftpolster zwischen Fensterscheibe und Folie. Dies eignet sich, aber nur dazu eine Einfachverglasung energetisch etwas zu verbessern und Kondenswasser auf den Scheiben zu reduzieren. Auch bei gut isolierenden Fenstern gilt: die meiste Wärme entweicht durch die Fenster. Deswegen schließe Nachts stets die Rollläden oder Vorhänge, dann geht weniger Wärme verloren.

Tipp 8: Keine Stromheizung verwenden

Schenke den Werbeversprechen der Hersteller von Stromheizungen, bitte keinen Glauben. Strom ist der mit Abstand teuerste Energieträger zum Heizen! Vermeide es mit Strom zu heizen, nur wenn es keine andere Möglichkeit gibt. Im Falle, dass es nicht anders geht, solltest du möglichst günstigen Heizstrom beziehen.

Post Author: Ein Vertragsengel

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.